Eine Traumhochzeit auf der Insel Mainau am Bodensee

Wenn die eigenen Trauzeugen zur Hochzeit an den Bodensee laden, ist die Vorfreude natürlich groß! Ich, als Fotograf, hatte sofort buntes Herbstlaub, einen in Nebel getauchten Bodensee und eine tief stehende Sonne und entsprechend tausend tolle Bilder im Kopf. Bis auf die Sonne hat sich auch alles bewahrheitet.
Also haben wir hier in Heilbronn unsere Sachen gepackt und sind Freitags schon in den kleinen Grenzort Öhningen gefahren. Zwar war nach bester Familiengesellschaft und entsprechend gutem lokalen Wein am Abend der Kopf am Hochzeitsmorgen noch etwas schwer, aber nach dem ersten Kaffee und der tollen Location des „Getting Ready“ hat sich das schnell gegeben.
Im Wintergarten wurden die beiden nacheinander gerichtet. Also sie, er hat sich nur angezogen :-)

Ich liebe diese Stimmung, gemeinsam mit dem Brautpaar morgens in den Tag für solch eine Hochzeitsreportage zu starten. Die Familie ist entspannt, die Protagonisten etwas nervös, aber alle sind glücklich und gespannt, was der Tag heute alles noch so für sie vorbereitet hat. Da wir uns alle schon seit dem Studium kennen (und das ist inzwischen schon gefühlt eine Ewigkeit her) war das Ganze noch schöner als sonst.

Für die Fotos haben wir anschließend die Europäische Union verlassen und sind auf die Insel Werd in der Schweiz gefahren (Bin ich jetzt ein internationaler Hochzeitsfotograf??). Der Nebel war da, das Herbstlaub und viele Möwen auch. Aber leider keine Sonne. Doch als Hochzeitsfotograf kann man auch daran etwas positives sehen. Die schrecklichen Schlagschatten auf den Gesichtern wird es heute nicht geben, soviel war klar. Was soll ich sagen? Es sind wahnsinnig tolle Fotos dort entstanden! Danach noch schnell in die Weinberge und alle Bilder waren im Kasten.

Anschließend ging alles sehr schnell an uns allen vorüber. Ab in die wunderschöne Katholische Pfarrkirche St. Hippolyt und Verena und von dort weiter auf die Insel Mainau. Dort angekommen ließen wir die Autos hinter uns und haben uns zu Fuß zum Lokal (Comturey) auf der andern Inselseite aufgemacht um „unterwegs“ noch weitere schöne Fotos zu machen.

Diese Hochzeit war für mich deshalb sehr speziell und schön, da die beiden zwei Wochen später meine Trauzeugen werden sollten. Ca. 10.505 Kilometer weiter, auf dem südamerikanischen Kontinent. Deshalb mussten meine Frau (damals noch Verlobte) und ich Sonntags sehr früh morgens wieder zurück nach Heilbronn düsen um zu Packen und die ganzen Hochzeitsbilder zu sichern, denn Montags wartete schon unser Flieger um uns nach Paraguay zu bringen. Dieses Abenteuer zeige ich euch später vielleicht noch!

Verena und Johannes, wir wünsch euch von Herzen alles, alles nur erdenklich Gute für eure gemeinsame Zukunft. Es ist schön, Freunde wie euch zu haben, mit denen man gemeinsam in eine schöne Zukunft blickt. Bis hoffentlich bald! (Verena, ich habe das mit dem Skifahren noch nicht vergessen ;-)

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